Was man bei der Aufnahme eines Kredits beachten muss

Dieses Thema im Forum "Rund ums Geld" wurde erstellt von Arend, 22 Mai 2015.

  1. Arend

    Arend Studentenseite Admin
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    Es kann schnell einmal passieren, dass man eine größere Menge Geld braucht. Der Bafög-Antrag wurde abgelehnt, es steht eine Reparatur an oder man will sich einfach nur einen Wunsch wie einen Urlaub erfüllen. Das Problem dabei: oft hat man einfach nicht genug Geld. Die Lösung: eine Kreditaufnahme. Doch was muss man dabei eigentlich beachten und welcher Kredit ist der richtige? In unserem Ratgeber findet ihr die Antwort:


    Was für Kredite gibt es?

    Braucht man Geld, hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Kreditarten. Man entscheidet sich zwischen einem Dispositionskredit, einem Rahmenkredit und einem Ratenkredit. Die größten Unterschiede gibt es dabei bei den Laufzeiten. Schauen wir sie uns einmal etwas genauer an.

    Der Dispositionskredit:
    • Überziehungskredit, der Inhabern von Girokonten gewährt wird
    • bei den meisten Kreditinstituten verfügbar
    • Höhe ist meistens beschränkt (max. dreifaches Netto-Monatseinkommen)
    • sehr hohe Zinsen (oft zwischen 10 und 13 %)
    Der Ratenkredit:
    • langfristiges Darlehen
    • bei den meisten Banken erhältlich
    • Raten bleiben über den ganzen Rückzahlungszeitraum gleich
    • erhältlich in Größenordnungen zwischen 1.500 und 50.000 Euro
    • Laufzeit beträgt üblicherweise zwischen 12 und 72 Monaten
    • große Unterschiede zwischen Zinssätzen (Anbietervergleich unbedingt empfehlenswert)
    • Beträge sind in der Regel sofort verfügbar
    Der Rahmenkredit:
    • Spezialform des Ratenkredits
    • der Betrag steht auf Abruf zur Verfügung
    • Zins und Tilgung sind abhängig von der Höhe des Vertrags und der individuellen Vereinbarung

    Welcher Kredit ist der richtige?


    Bei der Auswahl einer Kreditform geht es vor allem darum, wie schnell und über welchen Zeitraum man das Geld benötigt. Ein Dispositionskredit ist vor allem dann geeignet, wenn man schnell eine kleinere Geldsumme braucht, die man innerhalb weniger Tage zurückzahlen kann. Wegen der hohen Zinsen sollte ein Dispokredit bei höheren Beträgen und langen Rückzahlungsräumen nicht in Anspruch genommen werden. Hier sollte man sich eher für einen Ratenkredit entscheiden (je nach Anbieter Sofortkredit, Privatkredit, Top-Darlehen). Da die Zinsen über den gesamten Zeitraum gleich bleiben, hat man mehr finanzielle Sicherheit.

    Doch Vorsicht!

    Die Zinssätze der einzelnen Ratenkredite schwanken zum Teil erheblich. Deswegen ist es wichtig, verschiedene Anbieter vor der Entscheidung sorgfältig miteinander zu vergleichen. Bei tarifcheck24.com findet man zu dem Thema gute Infos zusammengestellt.


    Der Effektivzins ist entscheidend

    Bei der Auswahl des Kredits darf man nicht nur auf den Zins an sich achten. Viel wichtiger ist der Effektivzins. Nur hier hat man den klaren Blick über alle zusätzlich anfallenden Kosten. Viele Banken nennen in ihrer Werbung nämlich nur den günstigeren Nominalzins. Dieser enthält aber viele Kostenfaktoren wie den Tilgungsverlauf und die Bearbeitungsgebühren nicht. Bei der Rückzahlung fallen dann auf einmal überraschende Kosten an, an die man vorher überhaupt nicht gedacht hat.

    Also aufgepasst: Wie günstig oder preiswert ein Darlehen ist, erkennt man erst am Effektivzins. Berechnen könnt ihr ihn ganz einfach mit dem Zinsrechner von Focus.


    Kredite für Studenten – das ist zu beachten

    Während der Studienzeit hat man normalerweise wenig Geld. Oftmals reicht das BAföG nicht aus. Viele Studenten sind gezwungen, zeitraubende Nebenjobs anzunehmen. Dadurch hat man aber weniger Zeit, sich auf sein Studium zu konzentrieren. Ein Kredit für Studenten kann hier eine sinnvolle Alternative sein. Auch lohnt es sich, über einen Studentenkredit nachzudenken, wenn man erst gar nicht für das BAföG zugelassen wird.

    Der Vorteil: Bei Studentenkrediten profitiert man oft von besonders günstigen Konditionen. Deshalb können sie eine gute Alternative zum BAföG sein.

    Weitere Tipps, die das Studentenleben im ersten Semester leichter machen, findet ihr in unserem praktischen Ratgeber.
     
    #1
  2. Simian

    Simian Neues Mitglied

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    Ein Glück für alle die Bafög bekommen, aber auch das reicht ja teilweise nicht.
    Ich denke aber, dass man genau darüber nachdenken sollte, ob man einen Kredit wirklich braucht.
    Schließe mich aber trotzdem der Meinung an, dass es da mittlerweile tolle Angebot gibt.
    Und bevor man gar nicht studieren kann, ist das sicher einer Möglichkeit!
     
    #2
  3. Maxiees

    Maxiees Mitglied

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    hm von kredieten halte ich nicht so viel :(
     
    #3
  4. Lara_94guru

    Lara_94guru Neues Mitglied

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    Ich bin auch Studentin, habe aber mal für eine Bank gearbeitet. Das mit den Krediten ist echt eine Verantwortung...man ist halt schon sehr früh, schon sehr verschuldet. Ich persönlich finde, bei Aufnahme eines Kredits ist darauf zu achten, das man wenigstens 30% Eigenzahlung ist.
     
    #4

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